Warum, wozu eigentlich Psychotherapie?

Fühlen Sie sich in der letzten Zeit häufig völlig ausgelaugt und denken sich: "Ich kann nicht mehr. Aber wenn ich jetzt eine Ruhepause einlege, dann bricht Alles auseinander."

Und kennen Sie das, dass Ihnen z.B. bei einer etwas traurigeren Szene in einem Film einfach die Tränen aufsteigen?

Oder fühlen Sie sich von Ihren Gedanken und Grübeleien so angestrengt, dass Sie am liebsten sofort einschlafen würden? Dabei sind Sie total müde und können aber keine Ruhe zum Schlafen finden.

Oder sind Sie permanent unter einer enormen Anspannung, die auch nicht weg geht? Fürchten Sie sich vor dem nächsten Tag, Aufgaben etc.?

Dann kennen Sie wahrscheinlich auch das Gefühl, dass Sie genau darüber mit kaum jemanden reden können.

Sie suchen eine Zuflucht, einen Ort oder jemanden dem Sie sich in Ihrer Verzweiflung anvertrauen können.

Aber genau das geht ja nicht, weil Sie bei Allen als der/die Starke und Stressresistente bekannt sind.

Da würde es Ihnen ja niemand glauben, wie es Ihnen wirklich geht.

Und letztens, als Sie einen ersten Versuch gemacht haben, da hat man Sie mit unüberlegten Sprüchen abgespeist. "Wird schon wieder" "Ist halt mal eine schlechte Phase" oder besonders hilfreich "Du musst Dich einfach zusamenreißen" "Du mußt Dir keine Sorgen machen".

 

In dieser Situation sind Viele und Hand aufs Herz: Sie würden auch nicht Ihre Hand dafür ins Feuer legen, dass es Ihrer Partnerin/Ihrem Partner, der Vorgesetzten oder dem Kollegen nicht genau so geht.

Für solche Schwierigkeiten und Probleme, die sich alleine nur sehr schlecht lösen lassen, ist Psychotherapie hilfreich.

Damit Ihnen jemand, der etwas von Ihren Problemen versteht, wohlwollend zuhört gehen Sie zum Therapeuten. 

Weil Ihnen dort jemand das Gefühl vermittelt, dass Sie mit angemessener Arbeit an Ihrem Problem Verbesserungen erzielen können und es auch lösen können gehen Sie in die Therapie.

Und damit Sie lernen, wie Sie ohne den Therapeuten und mit der Hilfe von Ihren Freunden und Verwandten Ihr Leben wieder gelingen lassen suchen Sie die Therapie auf.

Es klingt zwar paradox, aber Sie lernen in der Therapie warum und wie Sie diese Therapie zukünftig nicht mehr brauchen.

Etwas fachlicher ausgedrückt: In der Verhaltenstherapie geht es unter anderem um Verhaltensänderungen, Selbstmanagement, Veränderung von Emotionen und auch Erhöhung der Selbstwirksamkeitserwartung.

 

 

 

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